Die Grundregeln des Fastens

Allem voraus bedarf es einer bewussten Entscheidung jedes Einzelnen ein klares ja „Zum Fasten“.

1.) Nichts Essen, nur Trinken

Während der Fastenzeit (fünf bis zehn Tage) trinken Sie ungesüßte Kräutertees, selbstgekochte Gemüsebrühe, verdünnte Obst und Gemüsesäfte, natürliches Quellwasser (über den Durst hinaus, mind. 2-3 Liter!)
Wasser ist Transportmittel und sollte in der Fastenzeit nicht sparsam getrunken werden.

2.) Weglassen, was nicht lebensnotwenig ist

Fasten ist eine natürliche Angelegenheit Ihres Körpers, der Seele und ihrem Geist und benötigt keinerlei Chemie.
Verzichten Sie auf liebgewonnene Gewohnheiten wie z.B. Rauchen, Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee, Medikamente (soweit entbehrlich).
Verabschieden Sie sich nüchtern und bestimmt: „Ade Ihr Lieben, bis nächste Woche“.
Ebenso Entwässerungstabletten, Appetitzügler und Abführmittel, benötigt ihr Körper während des Fastens nicht!

3.) Lösen Sie sich vom Alltag

Erledigen Sie noch was wichtig und notwendig ist und ziehen sie sich dann aus der beruflichen und familiären Bindung zurück. Terminkalender, Telefon, Handy, Zeitung, Fernseher und Radio, Hektik und Stress – es gibt sicherlich noch mehr zum Aufzählen. Nehmen Sie Abstand von der Reizüberflutung von außen und machen sie sich zum wichtigsten Dreh- und Angelpunkt. Nehmen Sie ihre innere Stimme wieder bewusst wahr und lassen sie sich davon leiten. Stellen Sie sich wieder in den Mittelpunkt!

4.) Alle Ausscheidungen fördern

Reinigung steht beim Fasten im Vordergrund. Ganz zu Beginn die gründliche Darmentleerung um dem Körper das Umschalten von Aufnahme auf Ausscheidung zu ermöglichen um von der “äußeren“ Ernährung in die „innere“ Ernährung zu finden. Beim Fasten werden sie den Darm regelmäßig pflegen, die Nieren gut durchspülen, die Lunge mit frischer Luft versorgen, die Ausscheidung über die Haut durch Bürsten- oder Wasseranwendungen unterstützen, die Mundschleimhaut und die Zunge durch tgl. Ölziehen erfrischen sowie der Leber Streicheleinheiten durch den täglichen Leberwickel zukommen lassen.
Ihre Organe werden es ihnen danken.

5.) Verhalten Sie sich natürlich

Das heißt, dass sie all das tun sollten, was dem Körper gut tut und wonach er verlangt.
Sie sind erschöpft, dann schlafen Sie sich mal so richtig aus.
Sie sind voller Energie, dann legen sie zusätzlich Spaziergänge ein.
Finden Sie die Balance zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Ruhen und Bewegung.
Tun sie was ihnen persönlich Freude bereitet. Lesen sie ein Buch, hören Sie Musik oder tun sie einfach mal gar nichts.

6.) Fastenbrechen und Kostaufbau

Der Erste Bissen in einen Apfel, ein wahres Highlight!
Kostaufbau ist fester Bestandteil der Fastenzeit. Er verlangt ebensoviel Aufmerksamkeit, Zeit und Ruhe wie das Fasten selbst. In der Regel sollten sie sich mind. 3 Tage bzw. 1/3 von der Fastenzeit dafür einplanen. Der Körper benötigt Zeit um mit dem Wiederaufbau der alltäglichen Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen zu beginnen. Aufbautage = Fastentage!!!
Viel Flüssigkeit, Bewegung und Entspannung sollten Sie auf jeden Fall zu einem Muss machen.

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