Nachfastenzeit

Leben heißt lernen.

Was einmal erlernt ist, bleibt erhalten und kann jederzeit wiederholt werden.

Nutzen Sie die Zeit nach den Aufbautagen dazu, die Weichen für Ihr Leben neu zu stellen. Lassen Sie schädliche Gewohnheiten hinter sich und probieren Sie für sich Neues und Förderliches aus. Halten Sie immer wieder inne, spüren Sie, ob ihnen das Essen gut bekommt oder ob es zu viel ist. Sie werden schnell erkennen, dass Ihr Körper Ihnen die passenden Rückmeldungen gibt. Setzen Sie sich ein Ziel von drei Monaten. Das ist zwar eine lange Zeit, aber sie werden sehen, dass sich in dieser Phase Ihr Leben zum Positiven verändern kann, wenn sie mit Disziplin und Achtsamkeit Ihren Körper auf die gewünschten Veränderungen hinführen. Haben Sie Geduld mit sich; Fehler sind erlaubt. Auf den einen Schritt, der etwas verändert, kommt es letztendlich an.

Meditatives Essen.

Vertiefen Sie die Kunst des bewussten Essens durch eine Meditation mit einem Nahrungsmittel, wie z.B. einem Apfel, einem Stück Brot oder einer Suppe. Meditativ essen heißt, die Nahrung ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen, sich nicht ablenken zu lassen, sondern bewusst zu essen. Erinnern Sie sich an die „Apfelmeditation“ zum Fastenbrechen.

Pflege von Nahrungspausen.

Versuchen sie ihre Essgewohnheiten neu auszurichten. Führen Sie für sich sinnvolle Nahrungspausen im Alltag ein. Das könnte wie folgt aussehen:

  • Fasten zwischen Frühstück und Abendessen
  • Fasten zwischen den Mahlzeiten
  • Fasten über Nacht
  • Einen Fastentag in der Woche
  • zwei Fastenwochen pro Jahr
  • Fasten nach dem Feiern

Der natürliche Wechsel zwischen Essen und Fasten wird zum sinnvollen Rhythmus im Alltag.

Richtig Trinken

Kalorienfreie Getränke wie Wasser und ungesüßte Teesorten sollten die erste Wahl der Flüssigkeit sein, mit der sie Ihren Flüssigkeitshaushalt decken. Eine Saftschorle (1 Teil Saft/ 2 Teile Wasser) sind von Zeit zu Zeit ein wohlschmeckender Durstlöscher.

Faustregel:   30 g Wasser pro kg Körpergewicht

macht z.B. bei 70 Kg Körpergewicht = 2,1l Flüssigkeit/Tag

Koffeinhaltiges, wie Schwarztee und Grüntee sowie Kaffee enthalten Tein bzw. Koffein. Setzen Sie diese Getränke nur ganz bewusst zum Genuss ein und begrenzen Sie es auf eine Tasse am Tag. Alkohol und gesüßte Getränke (Cola, Limo etc.) sollten Sie in dieser Zeit ganz von ihrer Getränkeliste streichen.

Im Idealfall sollte der Urin klar sein. Ist er dunkel, dann sollten Sie mehr trinken.

Bewegung

Die richtige Zeit für Sport und intensive Bewegung ist die Phase der Nahrungspausen – also nicht kurz vor oder nach dem Essen – ein voller Bauch bewegt sich nicht gerne.

Die Frage: „Was will ich täglich bzw. ein bis zwei Mal wöchentlich tun?“

  • morgens schon im Bett „Aufwärmen“ (Gymnastik, Strecken, Dehnen)
  • eingeschliffene Bequemlichkeiten verlassen (z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit; Treppen nutzen statt den Lift)
  • Arbeitspause nützen (Spaziergang statt Kaffeetrinken in der Kantine; kurze Bewegungseinheit im Büro bei offenem Fenster)
  • Aktiver Feierabend (Fahrradfahren; Waldsparziergang, Gartenarbeit)
  • Ausdauertraining zweimal die Woche (Joggen, Walken oder Schwimmen)
  • Bei regelmäßigem Training wächst der Hunger nach Bewegung!

 

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